Fundstücke – Zeichen von Kommunikation

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März 2011

Museum für Naturkunde Berlin

Nicht nur auf der Webseite, auch im Museum, dem Museum für Naturkunde in Berlin, ist dies überzeugend eingesetzt.

September 2010

KL!CK Kindermuseum in Hamburg

Was ist mehr? Fünf Enten oder fünf Enten? Wird gerade nach Länge der Reihe, Anzahl, Gewicht oder Volumen gefragt?
Die Exponate der Ausstellung des KL!CK Kindermuseums in Hamburg Osdorf regen an zu spielen, zu sortieren, selbst Kategorien festzulegen. Eine Ausstellung, die es Kindern, Eltern und Erziehern ermöglicht Mathematik aus einen ungewohnten Winkel zu erspüren und zu begreifen.

Zitat: "Das Identitätsprinzip besagt, dass ein Gegenstand A genau dann mit einem Gegenstand B identisch ist, wenn sich zwischen A und B kein Unterschied finden läßt. Die Methode durch die Identität erkannt wird ist der Vergleich." Gottfried Wilhelm Leibniz.
Einer der Konzeptgedanken der Ausstellung zum Thema Mathematik.

Burg Schlitz, Mecklenburg, Eingang

Ich frage mich, warum das vorhandene Schild nicht mit Informationen ergänzt, sondern ein weiteres im Boden verankert wurde. Schöner ist es nicht, schnelleren Überblick bringt es nicht.

Juli 2010

Wandbild, Spielhaus Langenfort

Ich finde es wunderbar, wenn Kindern die Möglichkeit geboten wird, aus dem Schultergelenk heraus zu arbeiten. Na, im Ernst, ich ziehe den Hut vor den Jungs, die eine solche Fläche beherrschen und das Handwerk dazu.
Möglich im Spielhaus Langenfort; ein großartig geführtes Haus.

Juni 2010

Stille, Friedhof

Sobald Informationen zu einem Raum erneuert oder erweitert werden sollen, muss man sich die Frage stellen, ob am bestehenden System festgehalten wird oder ob es ersetzt wird. Oft findet man Beispiele wo statt einer einzigen kräftigen Aussage ein Schild nach dem anderen auftaucht, zwar neu und etwas anders, welches seine Funktion aber doch nicht voll übernimmt.

Kuba

Diese Caracas-Buchstaben sind glatt in die Betonfläche eingebaut und so schön geformt...
Ich zeige diese beiden Fotos mit freundlicher Genehmigung des Fotografen Martin Holze. Unter seinen Rubriken "Stille" und "Kuba" habe ich sie entdeckt.

Mai 2010

Rennauto Häberli

Dieser Renner flitzte etliche Meilen durch unsere Räume, den Garten und selbst den Stadtpark. Sein Hals etliche Male geklebt, denn er hält einem Kinderfuss nicht stand, die Reifen spröde gerissen oder verloren. "Designerspielzeug" eben. Trotzdem immer wieder ein Hingucker. Wiedergefunden hab ich den alten Bekannten bei Alfredo Häberli und seinem Ausstellungkonzept für die Ambiente 2001, Messe in Frankfurt.

April 2010

Tukan

Im Zoologischen Museum der Universität Hamburg gibt es die Möglichkeit Papier und Stifte auszuleihen. Zugegeben, es könnten bessere Stifte sein. Aber immerhin. Dies gibt doch einem Ausflug mit dem eigenen Nachwuchs einen ganz neuen Glanz.

YogiTee

Verpackung YogiTee.
Bitte fragen Sie Ihren Arzt vorm Daumendrücken!
Denn die rechtlichen Fallstricke der Großproduktion sind nicht einfach wegzumeditieren. Man kann sich aber schon großartig (oder toll) fühlen,
wenn man unfallfrei einen Tee mit heissem Wasser bereitet hat.

Hauszeichen Hirsch

Hauszeichen?
Längst wurde die Orientierung entlang der Gassen und Strassen durch Strassennamen und die Gebäudenummerierung erleichtert. Symbole kennzeichnen auch nicht mehr so häufig den Besitz von Häusern, Ställen und Tischen. Selbst Tätigkeiten oder Leidenschaften des Bauherren werden nicht mehr so deutlich in Hauszeichen gefasst (eher in Materialien ausgedrückt). Oder doch die Leidenschaften?
Wie, bitteschön waren Löwen, Esel und Lämmer, Adler, Bären, Strauße und Karpfen zu deuten? Und nun der Kunststoffhirsch in meiner Strasse? Doch wohl nur mit dem Augenzwinckern eines fröhlichen Entsorgers.

März 2010

Arschkalt - A.M. Cassandre

"Arschkalt" lässt sich an einer
Altonaer Hauswand lesen. Waren
nicht schon die Spitzen von Schneeglöckchen zu sehen?
Jetzt bitte Frühling! Auch wieder Boulespieler in den Hamburger Parks.
Und bitte so elegant wie auf dieser
Skizze von A. M. Cassandre.

Februar 2010

"Wenn man Einfluß auf das Ergebnis nehmen möchte, dann muss man auch Einfluß auf den Prozess nehmen."
Zitat Matthias Ribeaucourt.

U-Bahn Tokio

Hinweis in der U-Bahn von Tokio.
Die Übersetzung des Textes zu dieser drastischen Zeichnung heißt einfach und nüchtern: "Passen sie auf Ihre Finger auf!" Danke Gordon. Danke Jens.

Januar 2010

Richard Kuoehl

Wieviel Beobachtung liegt in der Darstellung der Kleidung, und wieviel Feinheit in dieser hartgebrannten Abstraktion. Großartig!

Die Bauplastiken von Richard Kuöhl sind an vielen Stellen in Hamburg zu finden. Häuser von Wohngenossenschaften, Schulen, Brückenschmuck, Geschäftshäuser. Diese hier entstammt einem Relief am Durchgang Fuhlsbüttler Straße 238.
Aber auch das Kriegerdenkmal am Dammtor von 1936 ist von ihm, sowie Bauschmuck an Gebäuden im so genannten Tansania Park: Zitat offene Kartierung: "An den Wirtschaftsgebäuden finden sich noch immer Bauplastiken von Richard Kuöhl, die militärische Ausrüstungsgegenstände wie Gewehr, Bajonett, Helm, Gasmaske, Messer, Handgranate, Trommel, und die Reichskriegsflagge zeigen."

Lehrertoilette

Viele Schulen öffnen im Januar ihre Türen für die Öffentlichkeit.
Und wie sieht die Anbringung von Hinweisen im Haus aus? Informationen mit wechselndem Inhalt, etwa 50 Stück (bunte Zettel), gegenüber des Eingangs in Augenhöhe. Man kann wohl davon ausgehen, dass Schüler und Lehrer sich irgendwie verständigen über deren Inhalt. Feste Hinweise werden hingegen irgendwann kreativer Veränderung unterzogen.

Synästhesie

Synästhesie ist eine besondere Wahrnehmungsform. Dabei werden mehrere Sinne durch einen einzelnen Reiz angesprochen. Jeder dazu Begabte kennt individuelle Kombinationen. Synästhetiker nehmen ihre Umwelt anders wahr, werten anders und reagieren auch anders.
In der Literatur ist Synästhesie ein Stilmittel, das mehrere Begriffe aus verschiedenen Sinnesbereichen zusammenführt. Beispiele finden sich in der Romantik. Im Produktdesign, z.B. bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge oder Staubsauger, werden ebenfalls einzelne Akzeptanzkomponenten bewußt zusammengeführt. (Griechisch: syn = zusammen; áisthêsis = Wahrnehmung).

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Diplomdesignerin (FH)
freiberufliche Grafikerin


Tel. 040-69794113

2009 · Elke Ribeaucourt · · 040-69794113 · Rübenkamp 72 · 22307 Hamburg